Stellen Sie sich das Auge als eine kleine Kugel von der Größe einer Lindor-Kugel vor. Damit das Auge und unser Sehen funktioniert bedarf im Inneren des Augapfels eines bestimmten Druckes. Dieser Augeninnendruck ist das Ergebnis zwischen Produktion und Abfluss von Kammerwasser. Normalerweise besteht zwischen Produktion und Abfluss ein Gleichgewicht, so dass der Augendruck nicht mehr als 21mmHg beträgt (der Normbereich liegt zwischen 7-21mmHg). Der Augeninnendruck unterliegt tageszeitlichen Schwankungen und wird grundsätzlich unabhängig vom Blutdruck reguliert. Wenn der Abfluss eingeschränkt ist, steigt der Augendruck an und es kann sich ein Grüner Star entwickeln. Es gibt aber auch Menschen, die einen erhöhten Augendruck (>21mmHg) haben und keinen Grünen Star entwickeln. Dann spricht man von einer sogenannten Okulären Hypertension (Augenhochdruck ohne Vorliegen eines Grünen Stars). Ein erhöhter Augendruck gilt aber bis heute als wichtigster Risikofaktor zur Entstehung eines Grünen Stars / Glaukoms.
Was ist das?
Was ist das?
Stellen Sie sich das Auge als eine kleine Kugel von der Größe einer Lindor-Kugel vor. Damit das Auge und unser Sehen funktioniert bedarf im Inneren des Augapfels eines bestimmten Druckes. Dieser Augeninnendruck ist das Ergebnis zwischen Produktion und Abfluss von Kammerwasser. Normalerweise besteht zwischen Produktion und Abfluss ein Gleichgewicht, so dass der Augendruck nicht mehr als 21mmHg beträgt (der Normbereich liegt zwischen 7-21mmHg). Der Augeninnendruck unterliegt tageszeitlichen Schwankungen und wird grundsätzlich unabhängig vom Blutdruck reguliert. Wenn der Abfluss eingeschränkt ist, steigt der Augendruck an und es kann sich ein Grüner Star entwickeln. Es gibt aber auch Menschen, die einen erhöhten Augendruck (>21mmHg) haben und keinen Grünen Star entwickeln. Dann spricht man von einer sogenannten Okulären Hypertension (Augenhochdruck ohne Vorliegen eines Grünen Stars). Ein erhöhter Augendruck gilt aber bis heute als wichtigster Risikofaktor zur Entstehung eines Grünen Stars / Glaukoms.
Wie erkennt man
einen erhöhten
Augeninnendruck?
Hierzu braucht es einerseits eine Augeninnendruckmessung und andererseits aber auch eine Beurteilung des Sehnervens. Eine alleinige Augendruckmessung hat eine nur sehr eingeschränkte Aussagekraft und kann eine Glaukom-Erkrankung nicht ausschliessen. Beide Untersuchungen erfolgen im Rahmen einer augenärztlichen Untersuchung. Ein chronisch und gering erhöhter Augeninnendruck wird vom Patienten in der Regel nicht bemerkt. Entsprechend gilt die Empfehlung, sich ab dem 40. Lebensjahr einer augenärztlichen Vorsorgeuntersuchung zu unterziehen, um eben eine Glaukom-Erkrankung auszuschließen.
Wenn der Augendruck nur gering erhöht ist und keine Zeichen einer Sehnerven-Schädigung vorliegen, so muss möglicherweise therapeutisch nichts unternommen werden. Es empfehlen sich aber regelmäßige augenärztliche Kontrolluntersuchungen. Ist der Augendruck stark erhöht und / oder liegt bereits ein Grüner Star vor, so ist eine drucksenkende Therapie – z.B. mit Augentropfen, alternativ eine Laserbehandlung oder eine Operation – notwendig, um die Entwicklung eines Grünen Stars zu verhindern oder das Voranschreiten zu verlangsamen (siehe Informationen zum Thema „Grüner Star“ – Glaukom)
Was kann man therapeutisch machen?
Was kann man therapeutisch machen?
Wenn der Augendruck nur gering erhöht ist und keine Zeichen einer Sehnerven-Schädigung vorliegen, so muss möglicherweise therapeutisch nichts unternommen werden. Es empfehlen sich aber regelmäßige augenärztliche Kontrolluntersuchungen. Ist der Augendruck stark erhöht und / oder liegt bereits ein Grüner Star vor, so ist eine drucksenkende Therapie – z.B. mit Augentropfen, alternativ eine Laserbehandlung oder eine Operation – notwendig, um die Entwicklung eines Grünen Stars zu verhindern oder das Voranschreiten zu verlangsamen (siehe Informationen zum Thema „Grüner Star“ – Glaukom)
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