Bei der Altersbedingten Makuladegeneration handelt es sich um eine chronische und nicht heilbare Erkrankung des zentralen Bereichs der Netzhaut, der sog. Makula. Die Makula ist verantwortlich für ein scharfes Sehen und ermöglicht uns u.a. das Lesen von Texten. Die Krankheit tritt bevorzugt im höheren Alter auf. Ursächlich sind altersbedingte Veränderungen der Netzhautstrukturen, genetische Faktoren, Sonnenlicht und andere bis dato noch nicht bekannte Faktoren. In der Netzhaut kommt es zu Ablagerungen (sog. Drusen), welche nicht mehr weiter abgebaut werden können. Dadurch werden die Fotorezeptoren, die Aderhaut und die Netzhaut-Struktur geschädigt. Bei gewissen Formen kann es zu Wachstum von krankhaften Gefässen (sog. Neovaskularisationen) unter die Netzhaut kommen, welche Flüssigkeit und Blut in die Netzhaut abgeben können. Man unterscheidet grundsätzlich zwei verschiedenen Formen der altersbedingten Makuladegeneration: trockene Makuladegeneration feuchte Makuladegeneration Die beiden Formen können unterschiedliche Ausprägungs-Grade aufweisen, zeigen individuell verschiedene Verläufe und können auch in einander übergehen. Tendenziell schreitet die trockene Form langsamer voran und ist einer Therapie nicht zugänglich. Die feuchte Form kann zu einer sehr raschen Sehverschlechterung führen, ist jedoch seit ca. 2005 einer medikamentösen Therapie mit regelmässigen Spritzen ins Auge (sog. Injektionen) zugänglich.
Was ist das?
Was ist das?
Bei der Altersbedingten Makuladegeneration handelt es sich um eine chronische und nicht heilbare Erkrankung des zentralen Bereichs der Netzhaut, der sog. Makula. Die Makula ist verantwortlich für ein scharfes Sehen und ermöglicht uns u.a. das Lesen von Texten. Die Krankheit tritt bevorzugt im höheren Alter auf. Ursächlich sind altersbedingte Veränderungen der Netzhautstrukturen, genetische Faktoren, Sonnenlicht und andere bis dato noch nicht bekannte Faktoren. In der Netzhaut kommt es zu Ablagerungen (sog. Drusen), welche nicht mehr weiter abgebaut werden können. Dadurch werden die Fotorezeptoren, die Aderhaut und die Netzhaut-Struktur geschädigt. Bei gewissen Formen kann es zu Wachstum von krankhaften Gefässen (sog. Neovaskularisationen) unter die Netzhaut kommen, welche Flüssigkeit und Blut in die Netzhaut abgeben können. Man unterscheidet grundsätzlich zwei verschiedenen Formen der altersbedingten Makuladegeneration: trockene Makuladegeneration feuchte Makuladegeneration Die beiden Formen können unterschiedliche Ausprägungs-Grade aufweisen, zeigen individuell verschiedene Verläufe und können auch in einander übergehen. Tendenziell schreitet die trockene Form langsamer voran und ist einer Therapie nicht zugänglich. Die feuchte Form kann zu einer sehr raschen Sehverschlechterung führen, ist jedoch seit ca. 2005 einer medikamentösen Therapie mit regelmässigen Spritzen ins Auge (sog. Injektionen) zugänglich.
Wie erkennt man ihn?
Oft bemerkt man eine Beeintächtigung der Lesefähigkeit, des zentralen Sehens. Gerade Linien werden gewellt, Konturen verzerrt, das Sehfeld ist durch einen dunklen/trübenFleck eingeschränkt. Ihre Augenärztin/Ihr Augenarzt stellt die Diagnose Makula-Degeneration mit einer Netzhaut-Untersuchung, wobei je nach Ausprägung zusätzliche Untersuchungen mit speziellen Scannern (Oculäre Cohärenztomographie) oder Fotografien mit Kontrastmittel-Gabe (sog. Fluoreszenzangiographie) notwendig sind.
Bevor therapeutische Schritte eingeleitet werden können, ist eine sorgfältige Abklärung notwendig und erfolgt meist in Zusammenarbeit mit der Hausärztin/ dem Hausarzt. Bei einer bestehenden Schilddrüsenerkrankung ist eine möglichst gute Einstellung der Schilddrüsenhormone sehr wichtig, was leider aber nicht zu einem vollständigen Abklingen der Augensymptome führt. Man weiss, dass das Rauchen einen äusserst negativen Effekt auf den Krankheitsverlauf hat. Dies sollte möglichst eingestellt werden. Die Therapie muss grundsätzlich individuell eingeleitet werden, je nach Stadium und Ausprägung der Erkrankung.
Was kann man dagegen tun?
Was kann man dagegen tun?
Bevor therapeutische Schritte eingeleitet werden können, ist eine sorgfältige Abklärung notwendig und erfolgt meist in Zusammenarbeit mit der Hausärztin/ dem Hausarzt. Bei einer bestehenden Schilddrüsenerkrankung ist eine möglichst gute Einstellung der Schilddrüsenhormone sehr wichtig, was leider aber nicht zu einem vollständigen Abklingen der Augensymptome führt. Man weiss, dass das Rauchen einen äusserst negativen Effekt auf den Krankheitsverlauf hat. Dies sollte möglichst eingestellt werden. Die Therapie muss grundsätzlich individuell eingeleitet werden, je nach Stadium und Ausprägung der Erkrankung.
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