Der Begriff „Glaukom“ leitet sich vom griechischen Wort glaukos ab, was „hell“, „leuchtend“, „meerfarben“ oder „bläulich-grünlich“ bedeutet.
Medizinisch handelt es sich beim Grünen Star bzw. Glaukom um eine chronische und nicht heilbare Erkrankung des Sehnervens. Ca. 2% der über 40-jährigen sind von der Erkrankung betroffen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit zu. Es gibt verschiedene Glaukom-Formen, denen allen eine meist langsam voranschreitende Schädigung des Sehnervens mit Verlust von Nervenfasern gemeinsam ist. Wenn eine genügend große Anzahl an Nervenfasern abgestorben ist, dann resultieren Gesichtsfeld-Defekte, welche oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium von den Betroffenen selber wahrgenommen werden. Man bezeichnet den Grünen Star deshalb oft auch als „stillen Dieb des Sehens“. Ursächlich steht ein erhöhter Augeninnendruck im Vordergrund. Heute weiss man aber auch, dass es weitere mitursächliche Faktoren gibt, so u.a. eine Störung der Mikrodurchblutung im Bereich des Sehnervens, aber eine genetische Belastung und der physiologische Alterungsprozesse. Bei gesunden Menschen beträgt der Augeninnendruck in der Regel nicht mehr als 21mmHg. Bei der häufigsten Form des Hochdruck-Glaukoms besteht meist eine Störung bzw. Einschränkung im Bereich des Kammerwasser-Abflusses, so dass der Augendruck ansteigt und es zu einer Schädigung des Sehnervens kommt. Es gibt aber auch Glaukom-Formen, bei denen der Augendruck stets im Normbereich, also unter 21mmHg liegt. Dann spricht man von einem Normaldruck-Glaukom.
Was ist das?
Was ist das?
Der Begriff „Glaukom“ leitet sich vom griechischen Wort glaukos ab, was „hell“, „leuchtend“, „meerfarben“ oder „bläulich-grünlich“ bedeutet.
Medizinisch handelt es sich beim Grünen Star bzw. Glaukom um eine chronische und nicht heilbare Erkrankung des Sehnervens. Ca. 2% der über 40-jährigen sind von der Erkrankung betroffen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit zu. Es gibt verschiedene Glaukom-Formen, denen allen eine meist langsam voranschreitende Schädigung des Sehnervens mit Verlust von Nervenfasern gemeinsam ist. Wenn eine genügend große Anzahl an Nervenfasern abgestorben ist, dann resultieren Gesichtsfeld-Defekte, welche oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium von den Betroffenen selber wahrgenommen werden. Man bezeichnet den Grünen Star deshalb oft auch als „stillen Dieb des Sehens“. Ursächlich steht ein erhöhter Augeninnendruck im Vordergrund. Heute weiss man aber auch, dass es weitere mitursächliche Faktoren gibt, so u.a. eine Störung der Mikrodurchblutung im Bereich des Sehnervens, aber eine genetische Belastung und der physiologische Alterungsprozesse. Bei gesunden Menschen beträgt der Augeninnendruck in der Regel nicht mehr als 21mmHg. Bei der häufigsten Form des Hochdruck-Glaukoms besteht meist eine Störung bzw. Einschränkung im Bereich des Kammerwasser-Abflusses, so dass der Augendruck ansteigt und es zu einer Schädigung des Sehnervens kommt. Es gibt aber auch Glaukom-Formen, bei denen der Augendruck stets im Normbereich, also unter 21mmHg liegt. Dann spricht man von einem Normaldruck-Glaukom.
Wie erkennt man ihn?
Die Diagnose Grüner Star kann nur augenärztlich erfolgen. Leider ist so, dass Betroffene die Krankheit selber meist erst in einem bereits fortgeschrittenen Stadium bemerken. So ist eine möglichst frühzeitige Diagnose entscheidend. Entsprechend werden augenärztliche Vorsorge-Untersuchungen ab dem 40. Lebensjahr empfohlen.
Die Diagnose Glaukom beruht auf folgenden drei Untersuchungen:
- Untersuchung des Sehnervens in einer augenärztlichen Fundus-Untersuchung mit der Lupe (sogenannte Biomikroskopie), ergänzt durch eine Vermessung mit dem OCT (Okuläre Kohärenztomographie bzw. Laserscanner)
- Durchführung einer Gesichtsfeld-Untersuchung (sogenannte Perimetrie)
- Augendruckmessung mittels Goldmann-Tonometrie
Es wird empfohlen, sich einer augenärztlichen Vorsorgeuntersuchung ab dem 40. Lebensjahr zu unterziehen. Dabei wird der Augendruck gemessen, der Sehnerv untersucht und analysiert und eine Glaukom-Erkrankung ausgeschlossen. Wird ein Glaukom diagnostiziert, so muss der Augendruck gesenkt werden. Weitere unterstützende Maßnahmen (u.a. Gingko-Präparate, gesundheitlicher Check-Up)
werden empfohlen. In den allermeisten Fällen erfolgt die Drucksenkung mit Augentropfen. Es steht eine Vielzahl von Augentropfen unterschiedlicher Substanzklassen zur Verfügung. Entscheidend ist eine konsequente Anwendung der Augentropfen. Weitere Möglichkeiten sind die Durchführung einer sog. Selektiven Lasertrabekuloplastik (SLT) und Augendruck-senkende Operationen. Bei Letzteren steht heute eine Palette verschiedener Techniken und Verfahren zur Verfügung. Ziel aller Maßnahmen ist immer die Senkung des Augendrucks und dadurch eine Verlangsamung des Krankheitsprozesses. Wenn die Diagnose Glaukom einmal gestellt wurde, so bleibt diese lebenslänglich bestehen.
Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis zum Thema Grüner Star.
Was kann man therapeutisch machen?
Was kann man therapeutisch machen?
Es wird empfohlen, sich einer augenärztlichen Vorsorgeuntersuchung ab dem 40. Lebensjahr zu unterziehen. Dabei wird der Augendruck gemessen, der Sehnerv untersucht und analysiert und eine Glaukom-Erkrankung ausgeschlossen. Wird ein Glaukom diagnostiziert, so muss der Augendruck gesenkt werden. Weitere unterstützende Maßnahmen (u.a. Gingko-Präparate, gesundheitlicher Check-Up)
werden empfohlen. In den allermeisten Fällen erfolgt die Drucksenkung mit Augentropfen. Es steht eine Vielzahl von Augentropfen unterschiedlicher Substanzklassen zur Verfügung. Entscheidend ist eine konsequente Anwendung der Augentropfen. Weitere Möglichkeiten sind die Durchführung einer sog. Selektiven Lasertrabekuloplastik (SLT) und Augendruck-senkende Operationen. Bei Letzteren steht heute eine Palette verschiedener Techniken und Verfahren zur Verfügung. Ziel aller Maßnahmen ist immer die Senkung des Augendrucks und dadurch eine Verlangsamung des Krankheitsprozesses. Wenn die Diagnose Glaukom einmal gestellt wurde, so bleibt diese lebenslänglich bestehen.
Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis zum Thema Grüner Star.
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