Beim Grünen Star bzw. Glaukom handelt es sich um eine chronische und nicht heilbare Erkrankung des Sehnerven. Ca. 2% der über 40-jährigen sind von der Erkrankung betroffen. Es gibt verschiedene Glaukom-Formen, denen allen gemeinsam eine meist langsam voranschreitende Schädigung des Sehnerven mit Verlust von Nervenfasern ist. Wenn eine genügend grosse Anzahl an Nervenfasern abgestorben ist, resultieren Gesichtsfeld-Defekte, welche Sie als Patientin/Patient leider erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium selber wahrnehmen können. Ursächlich steht ein erhöhter Augendruck, eine Störung der Mikrodurchblutung sowie weitere Faktoren (u.a. genetische Belastung) im Vordergrund. Bei gesunden Menschen beträgt der Augendruck normalerweise nicht mehr als 21mmHg, wobei dieser physiologisch, d.h. v.a. von der Tageszeit abhängige Schwankungen macht. Der Augendruck wird reguliert durch ein Gleichgewicht zw. der Menge an Kammerwasser, das im Auge produziert wird und der Menge, die über ein spezifisches Abflusssystem (sog. Trabekelmaschenwerk) abfliesst. Bei gesunden Menschen halten sich Produktion und Abfluss die Waage, so dass der Augendruck normalerweise nicht höher mehr als 21mmHg beträgt. Beim Glaukom-Patienten besteht eine Störung bzw. Einschränkung im Bereich des Abflusses des Kammerwassers, so dass der Augendruck ansteigt und schliesslich zu einer Schädigung des Sehnerven führt.
Was ist das?
Was ist das?
Beim Grünen Star bzw. Glaukom handelt es sich um eine chronische und nicht heilbare Erkrankung des Sehnerven. Ca. 2% der über 40-jährigen sind von der Erkrankung betroffen. Es gibt verschiedene Glaukom-Formen, denen allen gemeinsam eine meist langsam voranschreitende Schädigung des Sehnerven mit Verlust von Nervenfasern ist. Wenn eine genügend grosse Anzahl an Nervenfasern abgestorben ist, resultieren Gesichtsfeld-Defekte, welche Sie als Patientin/Patient leider erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium selber wahrnehmen können. Ursächlich steht ein erhöhter Augendruck, eine Störung der Mikrodurchblutung sowie weitere Faktoren (u.a. genetische Belastung) im Vordergrund. Bei gesunden Menschen beträgt der Augendruck normalerweise nicht mehr als 21mmHg, wobei dieser physiologisch, d.h. v.a. von der Tageszeit abhängige Schwankungen macht. Der Augendruck wird reguliert durch ein Gleichgewicht zw. der Menge an Kammerwasser, das im Auge produziert wird und der Menge, die über ein spezifisches Abflusssystem (sog. Trabekelmaschenwerk) abfliesst. Bei gesunden Menschen halten sich Produktion und Abfluss die Waage, so dass der Augendruck normalerweise nicht höher mehr als 21mmHg beträgt. Beim Glaukom-Patienten besteht eine Störung bzw. Einschränkung im Bereich des Abflusses des Kammerwassers, so dass der Augendruck ansteigt und schliesslich zu einer Schädigung des Sehnerven führt.
Wie erkennt man ihn?
Die Diagnose Grüner Star kann nur Ihre Augenärztin/Ihr Augenarzt stellen. Es ist leider so, dass Sie als Patientin/Patient die Krankheit meist erst in einem bereits fortgeschrittenen Stadium bemerken. Entsprechend ist eine möglichst frühzeitige Diagnose wichtig und so werden Vorsorge-Untersuchungen ab dem 40. Lebensjahr empfohlen. Dies ist umso wichtiger, wenn das Glaukom bereits bei Verwandten, also familiär bekannt ist. Die Diagnose Glaukom beruht auf folgenden drei Untersuchungen: Untersuchung des Sehnerven in der augenärztlichen Fundus-Untersuchung, idealerweise ergänzt mit eine Laserscanner-Vermessung (OCT) Durchführung einer Gesichtsfeld-Untersuchung (sog. Perimetrie) Augendruckmessung mittels Goldmann-Tonometrie
Es wird empfohlen, eine augenärztliche Untersuchung im Alter von etwa 40 Jahren zum Ausschluss eines Glaukoms durchführen zu lassen (Vorsorge-Untersuchung). Die Therapie basiert auf der Senkung des Augendruckes. In den meisten Fällen wird zuerst eine Tropfen-Therapie in die Wege geleitet. Es steht eine Vielzahl von Augentropfen unterschiedlicher Substanzklassen zur Verfügung. Entscheidend ist eine möglichst konsequente Anwendung der Augentropfen durch Sie als Patientin/Patient. Weitere Möglichkeiten sind die Therapie mit dem Laser (sog. selektive Lasertrabekuloplastik) und Operationen, wobei heute eine ganze Palette verschiedener Operations-Verfahren zur Verfügung steht (siehe Glaukom-Broschüre unten zum Download). Ziel aller Massnahmen ist immer eine Senkung des Augendrucks und dadurch eine grösstmögliche Verlangsamung des Krankheitsprozesses. Neben der Augendrucksenkung sollten auch weitere, unterstützende Massnahmen (optimale Einstellung des Blutdrucks, Förderung der Mikrodurchblutung mit z.B: Gingko-Präparaten) in Betracht gezogen werden. Wenn die Diagnose Glaukom einmal gestellt wurde heisst das, dass Sie lebenslänglich augenärztlich kontrolliert werden müssen.
Was kann man dagegen tun?
Was kann man dagegen tun?
Es wird empfohlen, eine augenärztliche Untersuchung im Alter von etwa 40 Jahren zum Ausschluss eines Glaukoms durchführen zu lassen (Vorsorge-Untersuchung). Die Therapie basiert auf der Senkung des Augendruckes. In den meisten Fällen wird zuerst eine Tropfen-Therapie in die Wege geleitet. Es steht eine Vielzahl von Augentropfen unterschiedlicher Substanzklassen zur Verfügung. Entscheidend ist eine möglichst konsequente Anwendung der Augentropfen durch Sie als Patientin/Patient. Weitere Möglichkeiten sind die Therapie mit dem Laser (sog. selektive Lasertrabekuloplastik) und Operationen, wobei heute eine ganze Palette verschiedener Operations-Verfahren zur Verfügung steht (siehe Glaukom-Broschüre unten zum Download). Ziel aller Massnahmen ist immer eine Senkung des Augendrucks und dadurch eine grösstmögliche Verlangsamung des Krankheitsprozesses. Neben der Augendrucksenkung sollten auch weitere, unterstützende Massnahmen (optimale Einstellung des Blutdrucks, Förderung der Mikrodurchblutung mit z.B: Gingko-Präparaten) in Betracht gezogen werden. Wenn die Diagnose Glaukom einmal gestellt wurde heisst das, dass Sie lebenslänglich augenärztlich kontrolliert werden müssen.
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